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Günther von der Schulenburg

Ernst Gebhard Carl Günther Graf von der Schulenburg-Wolfsburg wurde am 18. Dezember 1819 in Braunschweig als Sohn des Gutsbesitzers Werner von der Schulenburg (1792-1861) und dessen Ehefrau Charlotte, geb. Freifrau von Vincke (1797-1888) geboren. Er immatrikulierte sich am 31. Oktober 1840 für das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Heidelberg. Später studierte er in Berlin. Sein Studium der Rechtswissenschaften schloss er 1846, ein Studium der Forstwirtschaft 1848 ab. Nach dem Studium begann er zunächst als Auskultator in Halberstadt eine juristische Laufbahn, bevor er 1860 die Verwaltung seiner ererbten Güter übernahm. Am 5. Juni 1856 hatte er in Emden seine entfernte Cousine Adelheid Gräfin von der Schulenburg-Emden (1834-1870) geheiratet, die ihm insgesamt sieben Kinder gebar. Sie starb 1870 zusammen mit dem siebten Kind bei dessen Geburt. Drei Jahre später heiratete Schulenburg in zweiter Ehe die Schwester seiner ersten Frau Margarethe Adelheid (1839-1906). Vier Jahre lang (1869-1873) war er Abgeordneter des Wahlkreises Magdeburg 1 im Preußischen Abgeordnetenhaus, in dem er der Fraktion der Konservativen Partei angehörte. Ab 1884 war er Vertreter im Preußischen Herrenhaus. Außerdem war er Erbküchenmeister in der Kurmark Brandenburg. Schulenburg verstarb am 21. Februar 1895 in Wolfsburg.
Die Silhouette ist mit “Heidelberg 1842” datiert und darunter gewidmet “[…]vd Schulenburg s/m R. P[annier]”. Die Widmung ist durch eine ovale Beschneidung leider unvollständig überliefert. Der Name des Beschenkten ist durch die ebenfalls in der Silhouettensammlung zu betrachtende Silhouette des Adolf Callmeyer überliefert.

Sammlung Robert Soppa Saxoniae Konstanz

Quellen:
KCL1960, 64, 357
Toepke, Gustav (Hrsg.): Die Matrikel der Universität Heidelberg (5. Teil), Von 1807 – 1846; Heidelberg 1904; S. 653
Wikipediaartikel Günther von der Schulenburg; Stand: 28. Dezember 2021

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